Phonurgia Field Recording Award

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Alors, c’est ça: Fame and honour for three of us: Patrick Avakian, Yannick Lemesle et moi 🙂 ! Here are the links to our “paysages sonores”. Und der Artikel in Deutsch dazu: http://www.deutschlandradio.de/prix-phonurgia-nova-hauptpreis-und-zwei-lobende.2174.de.html?dram:article_id=366301

Patrick Avakian, pour « Ecoute la Montagne », autoproduction (France)
https://soundcloud.com/phonurgia-nova/pierre-avakian-ecoute-la-montagne-la-bande-son-du-voyage

Yannick Lemesle, pour « Entomophonie Syntonale », autoproduction (France)
https://soundcloud.com/phonurgia-nova/yannick-lemesle-entomophonie-syntonale-yannick-lemesle-extrait

Gabi Schaffner pour « Hidden Places », production Deutschlandradio Kultur (Allemagne)
https://soundcloud.com/phonurgia-nova/gabi-schaffner-hidden-places-extract

 

22. Mai: Gärten von Gestern

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A brave new world has evolved after the LSD-riots in 2090, and much of the old horticultural knowledge has gone lost since. Querulous, ever grumbling audio archeologist Vivian Lagrange is sent to the grounds of a former garden show region somewhere in Middle Hessia. Accompanied by a drone in shape of a nightingale and by an artificial intelligence called Gregory WH1953 she sets out to retrieve some of the lost data. Yes, it is dystopic. And yes, she will get lost… and you too! But where, when and how?

Language: German. HR 2015/16
Aus dem Hinweisblatt des HR:

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Der GroĂźteil des Soundmaterials der “Gärten von Gestern” beruht auf O-Tönen, die während “Kompost und Poesis. 100 Tage Datscharadio” in GieĂźen 2014 aufgenommen wurden. Datscharadio 2014 war ein Projekt von Gabi Schaffner und Pit Schultz, in Kollaboration mit reboot.fm Berlin. Datscharadio dankt an dieser Stelle noch einmal ganz herzlich Ingke GĂĽnther und Jörg Wagner von den gärtnerpflichten GieĂźen, Herrn Holzapfel vom hessischen LiteraturbĂĽro und allen mitwirkenden Gästen und KĂĽnstlern.

“Gärten von Gestern” entstand auf Anregung von Pit Schultz. FĂĽr ihren unermĂĽdlichen Zuspruch, Ateliernutzung und Kritik danke ich Mathias Deutsch, Nathalie Grenzhaueser und Dirk HĂĽlstrunk. Besonderer Dank an Mathias Scheliga fĂĽr das Test-Einsprechen sowie an alle anderen Freunde, die mir mit Wort, Rat, Literatur und Stimme ausgeholfen haben!

Pirate / Public. Positionen zeitgenösssicher Radiokunst

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Thursday, March 3rd, 19:00

 

Lautstrom/reboot fm – presented by Anna Bromley

Datscha-Radio – presented by Gabi Schaffner

Das Radio ist nicht Sibirien – Performance by Rafael JovĂ©

Discussion with participants, moderation: Antje Vowinckel

 

Was unterscheidet den Piraten vom Kaperer? Nicht die Tat, sondern die Befugnis. Nur der Kaperer (engl. privateer), der scheinbar aus purem Eigensinn handelt, ist qua Dokument auch dazu befugt. Die Geschichte des Rundfunks ist eng mit derjenigen des Seerechts verquickt, was sich unter anderem auch in den verwandten Organisationsformen niederschlägt. Das Radio und seine öffentlich-rechtlichen, privaten sowie piratistischen Ableger. Diese klaren Abgrenzungen gelten jedoch in der aktuellen Radiolandschaft nicht mehr. Durch Internet, Podcast und Webarchive verschieben sich inhaltliche Kategorien, Sendegebiete, Zuhörerschaften und Zuständigkeiten. Bleibt die Frage, ob und wie und vor allem was gekapert wird?

 

Pirate/Public widmet sich an vier Abenden diesen und anderen Fragen und lädt dazu in den Errant Bodies Sound Art Space ein.
Errant Bodies Sound Art Space
Kollwitzstrasse 97

10435 Berlin

3rd June, 9pm: Otto Mötö on ORF 1


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Martti Mauri’s infamous motor collage tracks soon on broadcast in Austria. The radio play comes along with congenial tracks (spectral lawnmowers, voice washing machines and atonal accidents) of his international composer friends, interviews and stupendous insights into the vanishing worlds of combustion engines.

Date & time of broadcast:
3rd Juni 2014, 9 pm

–> Official Info

Language: German

With: Frauke Poolman, Helmut Winkelmann, Sascha Nathan, Anke Oldewage (HR) Niina Braun-Lehtonen, Timo Valtonen, Ulrike Stöhring, Michaela Schimun, Teemu Tuonela, Vesa Vehilainen, Emil Karila, Juhani Seppovaara (raw audio recordings).

Compositions: Dirk HülsTrunk, Gabi Schaffner, Michaela Schimun, Martin Moritz, Jani Purhonen, Ovro, Tuomo Puranen, Pink Twins und Lauri Kivelä. Regie: die Autorin (HR 2012)

Initial idea: Martin Moritz
Dank an: Pit Schultz

The “Mötö” project was realised with support of the Kone Foundation, Finland.

 

28. 09. Berliner HörspielFestival

Ms. Schaffner is pleased to announce that her radio play “Der Wahnsinn des Dokumentaristen [The Madness of the Documentarist]” has been nominated for the “Berliner HörspielFestival 2013”.
19 minutes of madness and sounds featuring happy squirrels, young punks, tractors and sauna tunes.

The audience decides on the winner, so please come, join and enjoy, and if you like it: Support this radio play!!!

Vielen ist es passiert, aber wenig wird darüber geschrieben: das Versagen des Ethnografen in der Situation. Gelöschte Spuren, kaputtes Gerät, Batterien alle! Was tun? Schreiben vielleicht

Mit: Michaela Schimun, Ulrike Stoehring, Pit Schultz, Esa Hirvonen.
Samstag, 28th September, 21:30 pm.

Das Publikum entscheidet!!!! Mit anderen Worten: Meine Freunde, ich brauche Euch!
“Der Wahnsinn…” ist das erste StĂĽck im Line-up, daher seid lieber pĂĽnktlich 🙂 Freue mich auf Euch!
FĂĽr Einsicht ins Programm, schaut hier:

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26. June: Mötö Broadcast at SRF 2

Summertime & Motors!

Ms. Schaffner is definitely pleased to announce that her Otto Mötö play will be broadcast in Switzerland too!

What else is to say?! Maybe get your favourite chocolate bar (is there Swiss beer? I wonder…)
and dive into a most astonishing biography and a lot of noise:

26th of June 2013, 8 p.m, SRF 2 Kultur.

Cars in Finland

Artistically painted car(s) in Middle Finland. 2006.

Mimikry und Mockumentary

Rafik Will von der Tageszeitung “Junge Welt” stellt Radiosendungen vor.
Hier nur der kleine Ausschnitt ĂĽber die “Mötö” und das “Institut fĂĽr Feinmotorik”.
Der vollständige Artikel hier.

Mimikry und Mockumentary
Demnächst im Radio
Von Rafik Will
So tun als ob ist eine beliebte (Über-)Lebensstrategie. In der Welt der Tiere demonstriert das z.B. der aufgeplusterte Kugelfisch. In der Welt der Menschen ist der durchschnittliche Kundenberater einer Bank anschauliches Beispiel für das nutzbringende Vortäuschen falscher Tatsachen. Doch auch in der Kunst hat sich Mimikry zu einer eigenen Ausdrucksform entwickelt. Die sogenannte Mockumentary ist dabei natürlich – wie Kunst überhaupt – nicht zweckfrei. Mit ihr läßt sich etwa wunderbar der allgemeine Hang zum Dokumentarischen und Authentischen indirekt thematisieren. »Otto Mötö« (Fr., 21.03 Uhr, BR 2) von Gabi Schaffner, das Hörspiel des Monats August 2012, hat für die von ihr erdachte Spurensuche nach dem inexistenten finnischen Industrial-Vorreiter Martti Mauri vor allem von Schaffner selbst komponierte röhrende und dröhnende Motorensound-Art im Gepäck. Das »Institut für Feinmotorik« widmet sich hingegen nicht den Kettensägen und Traktoren, sondern präparierten Plattenspielern und DJ-Mischpulten. »Die 50 Skulpturen des Institut für Feinmotorik« (Fr., 23.05 Uhr, WDR 3) erhielten den Karl-Sczuka-Preis 2011.